Der Canon FC war ursprünglich ein Verein der Straßenfußballliga in Halle an der Saale. Am 22.Juni 2003 wurde dieser aus einer Partylaune heraus gegründet und spielte die kommenden vier Saisons in der Straßenfußballiga und mehrere große Turniere (u.a. das legendäre „Neujahrsturnier“ in Halle und die „Deutsche Hobbyfußballmeisterschaft“ in Leipzig). In der Straßenfußballliga gelang uns u.a. der Aufstieg in die 1.Liga. Nach über drei Jahren ging das Team dann aufgrund von Ausbildung, Studium und Arbeitswelt getrennte Wege.

Am 09.06.2011, also fast genau acht Jahre nach Gründung, wurde der Verein in Berlin als Universitätsmannschaft wiedergeboren.
An der Spree misst sich der Club, anders als an der Saale, mit anderen Universitätsmannschaften aus Berlin.

Was ist Canon für 1 Name? Geht’s da um die Kamera?

Namensgeber für die „Canoniere“ war damals in Halle Politikstudent Armand Menye Zorn. Die Idee hinter dem Namen ist das Wappen des Arsenal FC, des damals und heute technisch wohl mitreißendsten Verein der Welt. Wie dieser sollte sich auch unser Fußball durch technische Beschlagenheit auszeichnen. Zentraler Punkt unseres Wappens sollte, in Anlehnung an jenes der „Gunners“, deshalb ebenfalls die Kanone darstellen. Armands Verbindung zur französischen Sprache verdanken wir deshalb den Namen Canon (frz. die Kanone). Auch in Berlin war noch etwas „Frankreich“ in uns – so grenzte der erste Trainingsplatz der Canoniere (historisch gelegen) direkt an der ehemaligen Berliner Mauer, an der französischen Besatzungszone.

Kurz und knapp!

Vereinsname: Canon Fußball Club Berlin
Gründungsdatum: 22.Juni 2003 / 09. Juni 2011 (Auferstehung)
Vereinsfarben: Blau-Weiß
Stadion: Sportplatz Ungarnstraße (U-Bahnhof Seestraße)
Trikotsponsor: Harran Food / Didim Grill

Das Vereinsgesicht?

Damit Spieler, Vereinsmitglieder, Fans und Sponsoren sich wohlfühlen und der Verein so läuft, bedurfte und bedarf es viel Zeit und viele Mühen.

Ein Fußballclub wird oftmals geprägt durch einige wenige Persönlichkeiten. Menschen, die einem Verein in der Außendarstellung ein Gesicht geben. Bei uns arbeiten einige tolle Leute, die den Verein zu dem machen, was er ist. Viele Leute bringen eigene Ideen ein, die wir alle bestimmt auch nach unserer aktiven Zeit mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachten. Da designt der eine das Wappen, der nächste arbeitet mit Hochdruck an der Homepage, wiederum andere schreiben dem Club eine Vereinshymne oder sind für CFC-Online aktiv. Ein Ende der Kreativität ist nicht in Sicht und das macht uns zu einem ganz besonderen Club.

Enrico Dietrich und Jörn Lübben ließen aus einer Idee diesen wundervollen Club entstehen. Im Tagesgeschäft sind aktuell fünf Persönlichkeiten hervorzuheben, die mit Hochdruck am Zufriedenheitsgrad der Spieler, Fans und Sponsoren arbeiten. Juri Saule, Deniz Çiçek-Görkem, Daniel Nemitz, Mustafa Görkem und Jens Epping bringen mit ihrer charismatischen, engagierten und  liebevollen Arbeit das Vereinsherz auf und abseits des Platzes zum Schlagen. Wir wollen euch alle im Verlauf kurz vorstellen.

Enrico „Enno“ Dietrich & Jörn „Hagi“ Lübben

– Vereinsgründer –  

Ja, ja, ein besonderer Club ist er, unser CFC – ein Baby, in dem viel Leben und Liebe steckt. Die Vereinsgründer Enno (Enrico Dietrich) und Hagi (Jörn Lübben) waren im Jahr 2011 die Initiatoren der (Neu-)Gründung, der blau-weiße CFC, quasi ein Produkt der Liebe eines damaligen BWL-Studenten und eines angehenden Juristen. Zwei Sachen sollten umgehend hinterfragt werden – i) Gibt es heutzutage wirklich noch Babys aus Liebe?, ii) Seit wann machen BWLer und Juristen etwas ohne Aussichten auf Erlöse? Zweit Antworten folgen prompt: zu i) Fußballbabys sind etwas ganz Besonderes, zu ii) Das große Geld fließt, wenn wir in der 1.Bundesliga angekommen sind. Während bei Kindern gleichgeschlechtlicher Eltern oftmals diskutiert wird, wer jetzt die Vater- und wer Mutterrolle einnimmt, haben die Vereinsmitglieder beim CFC da wohl alle prompt eine Antwort: Enno ist definitiv die stets besorgte Mutter, die alles für das Wohlergehen des Kindes gibt, Jörn der Vater der auch mal mit der flachen Hand ausholt, dann aber doch abdreht und den Kopf tätschelt.

 

Daniel „Nemo“ Nemitz

– Verantwortlich für die Bereiche Training & Spiel –  

Nemo, der sich durch seinen unglaublichen Fußballsachverstand binnen kürzester Zeit vom Supertorwart zum Supertrainer entwickelt hat, ist wohl die Person, die dem CFC in den ersten Jahren seiner fußballerischen Wirkung fehlte. Einer, der den Ton angibt, mit enormen Fußballsachverstand (lizenzierter Trainer) ausgestattet ist und außerdem noch einer, der dich erst auf dem Platz zusammenfaltet, aber im Anschluss auf eine Lasagne einlädt. Nachdem in den ersten Spielzeiten immer wieder neue Trainerpaare (Enno/Jörn, Lars/Henning, Rama/Fiete, Nico/Nemo) verantwortlich waren, ist er nach seiner ersten Spielzeit im Trainerduo seit der Spielzeit 2016/2017 der Mann mit der großen Macht beim CFC, wenn es aufs grüne Geläuf geht. Unsere Trainingseinheiten unter seiner Führung sind wohl innovativer als die mancher Berlin-Ligisten, im Spielbetrieb ist seine Leistung jedoch noch ausbaufähig. Platz 6 in seiner ersten Spielzeit im Trainerduo (immerhin besser als in der Vorsaison Platz 8) soll nun direkt der Aufstieg in Liga 1 folgen, den die Fans seit zwei Jahren fordern.

Juri „Whatsapp?“ Saule

– Verantwortlich für die Bereiche Scouting, Sportanlage & interne Kommunikation –  

Damit es auf dem Platz läuft, ist unser Sportdirektor Juri immer wieder auf der Suche nach neuen Talenten. Seine Quellen nennen wir absichtlich an dieser Stelle nicht, wir müssen auch zugeben, dass wir selbst oft nicht verstehen, wo Juri mal wieder einen potenziellen Mitspieler ausgegraben hat. Gerüchten zufolge waren wir sogar mal auf Tinder vertreten! Glänzte sein Vorgänger noch mit Verpflichtungen, die uns menschlich enorm weiterbrachten, versteht es der neue Chef der Scoutingabteilung auch sportliche Kompetenzen vorab zu erspähen.

Juri kam in der Saison 2013 zu den #boysinblue und übernahm nach dem Download von Whatsapp die interne Kommunikation beim CFC und kümmert sich dabei um die Interaktion innerhalb des Teams, primär um die Koordination aller Spieler bei Trainings und Spielen, sekundär aber auch um jeglichen Blödsinn, der über die teaminterne Whatsappgruppe geschickt wird (Stichwort „Satellitenbilder“). Außerdem ist er noch unsere Schnittstelle zur Uniliga und Ansprechpartner zu allen Themen bezüglich der Sportanlage (Trainingszeiten, Kontaktperson bei Meteor Berlin). Ein Tausendsassa.

Deniz Çiçek-Görkem

– Verantwortlich für den Bereich Finanzen –

Als fortschrittlicher Verein waren wir lange Zeit nicht nur der einzige Club in der Uniliga, der eine Frau im Kader hatte. Seit Mai 2017 ist auch ein wichtiger Posten in der Führungsebene in weiblichen Händen. Als Nachfolgerin von Piet „Graf“ Köhler, den es nach München zog, hat sie ein schweres Erbe angetreten, scheut aber keineswegs vor dieser Herausforderung zurück. Als Spielerfrau an der Seite Mustis (siehe unten) war sie ohnehin nah dran an der Mannschaft und wird von allen geschätzt. Als CFO ist sie verantwortlich für schwarzgeschriebene Zahlen beim Jahresabschluss und kümmert sich hierfür primär um die Mannschaftskasse, deren Zahlungseingänge wie Mitgliedsbeiträge und Strafen, aber natürlich auch um die Ausgaben. Falls also mal wer „n Zwanni“ gepumpt braucht, wendet euch an Deniz.

Jens Epping & Mustafa Görkem

– Verantwortlich für den Bereich externe Kommunikation –

Was für eine gewagte Nummer ist das denn? Den Epeng peng peng in die Redaktion von cfcOnline zu setzen war bisher einer der gewagtesten Entscheidungen der Clubgeschichte. Eine verrückte Nachricht in einer der vielen verrückten Nächte seines „Crazy Lifes“ über unseren Facebookaccount und unsere Außendarstellung wäre ruiniert… oder aber die Leute feiern den unbeschreiblichen Stil des ausgebildeten Medienwissenschaftlers so wie wir und die Klickzahlen explodieren. Als eher sachliches Pendant hat man sich im Club deswegen auch für Musti als zweites und führendes Redaktionsmitglied entschieden. Auch er verfügt über die nötige Expertise im Schreiben, arbeitete er doch mehrere Jahre als Redaktionsleiter für ein Online-Medium. Objektive Spielberichte, lustige Insidestories oder aber Skandalstories à la BZ und Bild – unsere Redaktion kann alles.